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stellen wir Ihnen zusammen mit unserem Partner eine kleine Auswahl aktueller und
für Sie interessanter Bücher vor. |
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| Thomas
Brussig: | | Wie
es leuchtet. |  |  | | Sommer
1989 bis Sommer 1990 - als alle über Ungarn rübermachen, die Mauer fällt und Deutschland
Weltmeister wird. Thomas Brussig erzählt von der rollschuhfahrenden Lena, die
den Wendehit schreibt, von Lenas großem Bruder, dem einzigartigen Leica-Fotografen,
von Leo Lattke, dem Starreporter, der gerade jetzt in eine Schreibkrise kommt,
erzählt von Alfred Bunzuweit, dem furzenden Direktor des Palasthotels, von Jürgen
Warthe, dem Bürgerrechtler, von Gisela Blank, der begnadeten Rechtsanwältin, oder
auch von dem 19-jährigen Albino, der für einen Weltkonzern eine Volkswirtschaft
sondiert. Thomas Brussig schildert eine Zeit des Aufbruchs, der neu gewonnenen
Freiheit, der Unsicherheit, eine Zeit, in der alles möglich war, nichts undenkbar
und mehr passierte, als man es je zu träumen wagte. Niemand hat bislang das Lebensgefühl
dieser Zeit so farbig und so genau in Bilder und Worte gefasst wie Thomas Brussig.
|  | (S.Fischer;
19,90 EUR) |  |
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| Umberto
Eco: | | Die
geheimnisvolle Flamme der Königin Loana. |  |  | | Giambaltista
Bodoni erwacht aus dem Koma. Was bleibt von seinem Leben, wenn er keine Erinnerung
mehr hat? Schritt für Schritt tastet er sich zurück, sucht, was in sieben Jahrzehnten
geschehen ist, was er mit eigenen Augen gesehen hat. In Norditalien auf dem Land,
in jenem wunderbaren Haus seines Großvaters, das er aus seiner Kindheit so genau
kennt und wohin er nun mit seiner Frau Paola zur Erholung geht, findet er alles
wieder: Bücher und Bilder, Comics und Kino, Pastadosen und Zigarettenschachteln.
Und all die Bilder, die er sieht, zeigt er auch seinem Leser: Werbung, Micky und
Donald, Vespa, Espresso – aber auch Mussolini und jene deutschen Soldaten, die
in den letzten Kriegsjahren Italien besetzten. Umberto Eco, der Verwandlungskünstler
der Literatur, verblüfft und verzaubert seine Leser von neuem. Während Bodoni
in Gesprächen und Spaziergängen Schritt für Schritt sein Leben wiederfindet, erzählt
Eco die Geschichte seines Jahrhunderts, seiner Kindheit und Jugend, und jeder
Leser findet darin seine eigenen Erinnerungen wieder. Und hinter allem, was dieses
Jahrhundert ausmachte an Schrecklichem und Komischem, versucht der Mann das Privateste
wiederzufinden, seine angeschwärmte, das ganze Leben lang vergeblich gesuchte
Jugendliebe. Umberto Eco ist etwas Wunderbares gelungen: Aus unser aller Erinnerung
hat er die Erinnerung eines ganzen Jahrhunderts beschrieben. |
 | (Hanser;
25,90 EUR) |  |
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| Steven
King: | | Der
Turm. |  |  | | Kings
wichtigstes Werk findet seinen krönenden Abschluss. Der neue große Roman von Stephen
King ist gleichzeitig das grandiose Finale seines Zyklus um den Dunklen Turm.
Sein Held Roland, der Revolvermann, und seine Gefährten sind am Ende eines langen
Weges angekommen. | | | Über
dreißig Jahre hat Stephen King an seinem Opus magnum im Geiste und auf Papier
gefeilt und geschrieben. Nun steht sein Held, der Revolvermann Roland, vor dem
„Dunklen Turm“, wo seine Suche endet. Mit „Der Turm“ liefert Stephen King das
große Finale eines Romanzyklus, der schon jetzt als moderner Klassiker gilt und
in einem Atemzug mit „Der Herr der Ringe“ genannt werden muss. Die Geschichte
von Roland ist vollbracht. Ich hoffe, sie bereitet Freude. Ich habe mich jedenfalls
königlich amüsiert.« Stephen King | | | Mit
„Der Turm“ liefert Stephen King das große Finale eines Romanzyklus, der schon
jetzt als moderner Klassiker gilt und in einem Atemzug mit „Der Herr der Ringe“
genannt werden muss. Die Geschichte von Roland ist vollbracht. Ich hoffe, sie
bereitet Freude. Ich habe mich jedenfalls königlich amüsiert.« Stephen King |
 | (Heyne;
26,00 EUR) |  |
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| Tim
Mälzer: | | Born
to cook. |  |  | | „Abspecken,
vereinfachen, verschlanken!“ Keine Sorge, das ist nicht die Aufforderung von Tim
Mälzer an seine Leser, sondern die Bedingungen, die er an seine eigenen Kochrezepte
stellt. Born to Cook bedeutet „born to be simple“. Wobei das durchaus nicht mit
einfallslos zu übersetzen ist. | | | Einfache
Zutaten, einfaches Küchengerät, einfache Beschreibungen -- kurzum: Einfach loslegen
mit dem Kochen! Nicht dass es der Hamburger Jung- und, VOX-Sei-Dank, Fernsehkoch
nicht besser könnte, hat er sein schmackhaftes Handwerk doch sozusagen vom Kochlöffel
auf gelernt und zudem bekannten Kollegen wie dem „naked chef“ Jamie Oliver über
die weiße Kochjackenschulter gucken dürfen. Tim Mälzer will es einfach so einfach.
Punkt. Und so ist in seiner „abgespeckten“ Form sogar das Rinderfilet Wellington
Kochanfängern zuzutrauen. --Anne Hauschild |  | (Goldmann;
19,90 EUR) |  |
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| Bastian
Sick: | | Der
Dativ ist dem Genitiv sein Tod. |  |  | | Die
oder das Nutella – diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt.
Der, die, das – wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist,
ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon
gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir,
die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher
oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht
geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian
Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll.
Ist der infla-tionären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten,
angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck? Versinken wir sprachlich gesehen
nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru’s plötzlich in den Weiten Australien’s
leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch
gäbe. Darauf zwei Espressis! |  | (Kiepenheuer
& Witsch; 8,90 EUR) |  |
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| Ben
Schott: | | Schotts
Sammelsurium. |  |  | | “Es
ist sehr schade, dass es heutzutage so wenig nutzlose Information gibt”, gab Oscar
Wilde schon vor über hundert Jahren zu bedenken. Heute würde er sicher zu den
unumstrittenen Liebhabern von Schotts Sammelsurium zählen. Ben Schott ist ein
Sammler von (scheinbaren) Nutzlosigkeiten: von kuriosen Statistiken, Klassifikationen,
Hierarchien, Kategorien, Formaten, Bezeichnungen, Zitaten, Fachausdrücken, Namen,
Definitionen, Abkürzungen, Größen, Symbolen, Phobien, Nomenklaturen und vielen
anderen Merkwürdigkeiten. Ein Gemeinplatz, ein Potpourri, ein Mischmasch, ein
Lexikon, ein Vademekum, ein Sammelsurium. |  | (Bloomsbury
Berlin; 16,00 EUR) |  |
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| Helmut
Schmidt: | | Die
Mächte der Zukunft. |  |  | | Die
Konflikte der Zukunft haben uns eingeholt: am 11. September 2001 in New York,
zweieinhalb Jahre später in Madrid, immer wieder auf dem Balkan, fast täglich
im Nahen Osten. Die Angst vor unüberlegten und unkalkulierbaren Aktionen der Bush-Regierung
ist unter den Europäern inzwischen fast ebenso groß wie die Angst vor Anschlägen
islamischer Terroristen. Die Welt hat sich in den letzten paar Jahren dramatisch
verändert. Wie konnte es dazu kommen? Und was müssen wir tun, um unser politisches
und ökonomisches Überleben auch im 21. Jahrhundert zu sichern? Ein Blick auf die
Mächte, welche die Geschichte des 21. Jahrhunderts bestimmen werden, lässt nichts
Gutes ahnen. Europa ist gegenwärtig nicht in der Lage, seine Interessen zu bündeln
und mit starker Stimme zu vertreten; die EU-Osterweiterung wird die ohnehin ungefestigten
Strukturen der EU weiter aufweichen. Die USA, in denen sich Weltmachtgelüste und
Sendungsbewusstsein auf unheilvolle Weise verknüpfen, sind dabei, ihre Macht zu
überdehnen. Russland bleibt zwar schon auf Grund seines nuklearen Potenzials und
seiner immensen Bodenschätze eine Weltmacht, ist aber wohl noch lange vor allem
mit sich selbst beschäftigt. Einzig China prosperiert, und auf Peking richten
sich denn auch viele, vorerst allerdings rein ökonomische Hoffnungen. Helmut Schmidt
eröffnet sein Buch mit einem Worst-case-Szenario: Nuklearwaffen im Besitz von
Schwellenländern, Anschläge großen Stils in unseren Metropolen, wachsender Bevölkerungsdruck
in der südlichen Hemisphäre, ein weiteres Auseinanderklaffen der Schere zwischen
Wohlstand und Armut – das sind die Probleme, auf die unsere Politik eine Antwort
geben muss. Die entscheidende Frage aber lautet: Was wird aus den USA? Manche
halten den Irak-Krieg inzwischen für den Anfang vom Ende der uneingeschränkten
amerikanischen Vorherrschaft. Aber wäre ein Rückzug der Hegemonialmacht von den
Brandherden der Welt wirklich wünschenswert? Was können und was sollen die Europäer
tun, um die Entwicklung zu beeinflussen? Schließlich weist Helmut Schmidt auf
die Möglichkeiten hin, die sich Deutschland im 21. Jahrhundert eröffnen. |
 | (Siedler;
19,90 EUR) |  |
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